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Die Aufklärung brachte den Übergang von der Theorie in die Praxis, von der Kritik zum verbessernden, reformerischen Handeln.
Die Aufklärung ist nun beendet, die Kritik löst wieder die Reform ab, die Unzufriedenheit findet keine Lösungen mehr, weil sie sich weg von der Realität, der Praxis bewegt, bis hin zur realitätsfremden Theorie. So wird z.B. der kritische Mensch in der Genderideologie selbst kritisiert, sich selbst entfremdet.

Reformen wollen theoretisch bleiben, weil sie nicht auf die Vernunft basierend der Lebenswirklichkeit gelten, sondern allein das moralische Befinden als Gefühl verbessern sollen. Die großen Fragen der Zeit, wie Klimawandel oder die Sicherheit durch Frieden, werden nicht mehr als Aufgabe der Menschen, sondern als religiöse Sinngebung des Einzelnen angegangen.
Es ist die Epoche der Postaufklärung, in der sich der Mensch in seinen Ersatzreligionen wieder dem Aberglauben und den Dogmen widmet, auch weil er sich aus Stolz und Egoismus seiner Wurzeln und der Religion der Liebe verweigert.

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