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Soviel zur großen „Reichweiten-Angst“ bei Elektroautos
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@kojote

*gähn* also so cool ich Elektromobilität auch finde…

Die Frage nach "durchschnittlich am Tag" hat nichts, aber auch überhaupt nichts mit dem Anspruch auf Reichweite zu tun.

Ich z.B. habe ein Auto und im Sommer fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit, das Auto benutze ich dann nur zum Einkauf also vielleicht 3km in der Woche. Ach ja und zwei Mal fahre ich 350km (FFM und zurück) das macht (nur für den Sommer) 8,2km am Tag.

Also brauche ich ein Auto mit einer Reichweite von 10km richtig?

@kojote

Ich bezweifle auch gar nicht, dass das geht, ein Bekannter von mir ist mit nem Tessla nach Schweden gefahren, man macht halt doppelt so viele (und längere) Tankstopps, aber die seien sehr angenehm, weil man coole Leute trifft sagt er.

Ich meinte halt nur dass die Grafik Quatsch ist. Das ist wie zu fragen "was isst du am Liebsten" und 80% sagen Eiscreme, aber was täglich auf den Tisch kommt sind abwechselnd Käsestulle und Döner.
Eiscreme is halt trotzdem geil.

@kojote hmm wenn ich mein Fahrverhalten über eine Woche betrachte, dann gehöre ich 5x zur Gruppe 15 Prozent und 2x zur Gruppe 2 Prozent (und bei den 2 Prozent meist auch noch mit Anhänger)

@kojote ja der tägliche Bedarf hat tatsächlich recht wenig mit den Anforderungen zu tun. Ich schreibe das hier gerade während meines zweiten Ladestopps auf einer Strecke zwischen Polen und Frankfurt und vermutlich wird es auch noch einen dritten und vierten geben. Als Enthusiast macht man das mit, aber ich kann viele verstehen die auf sowas keinen Bock haben. (und nein, Zug ist keine Alternative, weil eine Hund und viel Gepäck dabei ist)

@kojote
Nicht wenige Haushalte bräuchten nicht mehr als einen E-Trabi, mit einer Vmax von 90.
Und auch ein großer Teil käme mit E-Karre mit 2 Sitzen, Ladeabteil und einer Vmax von 60 klar.
Für reinen Stadtverkehr würde Vmax 25 ausreichen.

@kojote wer gibt schon gerne zu, dass man schlicht zu wenig Geld für ein E-Auto hat, wa? :D Und dann realisiert man, dass man zu arm für ein Haus mit subventionierter Ladestation ist :€. Aber dann fährt man halt zu der einen Ladestation am Marktplatz.

Die Reichweitenangst ist imho nur das Ergebnis davon. Selbst, wenn E-Autos Benzin tanken könnten, würde man den höheren Preis mit günstigeren Verbrennern vergleichen.

Laut Doku sollen wir wieder Diesel fahren :D (zdf.de/dokumentation/planet-e/).

@kojote
Vielleicht sollte man da statt Durchschnitt mit einem Perzentil arbeiten?
Etwa
"90% aller Tage fährt man unter 10km"
"95% aller Tage fährt man unter 25km"
"99% aller Tage fährt man unter 250km"

@kojote
Durchschnitt ist aber halt auch einfach die falsche Frage.

Klar würde ich, würde ich ein Auto kaufen, damit nicht nur meine täglichen Strecken zurück legen, sondern auch alle 3-4 Wochen zu (Schwieger-)Eltern und Freunden fahren.

Das sind dann immer diese Einzelfälle, an denen man mal 2x 150km fährt.

Momentan nutze ich (wenn überhaupt) nur Carsharing, da nimmt man für so eine Strecke halt ein anderes Auto. Aber für "ich kaufe eins" ist das ein echtes Problem.

@kojote @koetpi Das bestätigt mal wieder, dass wir unsere Autos für den 1%-Fall kaufen.

Wir fahren 1-2x im Jahr 800km weit mit der Familie in Urlaub? Dann muss das Auto Platz für alle inkl Gepäck haben, und die Strecke muss mit max. einem Tankstop klappen…

Das dicke Auto wird dann aber auch jeden Tag für Kleinststrecken zur Arbeit, KiTa und zum Supermarkt genutzt…

@kojote @koetpi Genau wegen dieser Diskrepanz finde ich das Konzept Plugin-Hybrid aber auch gar nicht schlecht (so man denn die Lademöglichkeit zuhause hat).

Zuhause immer am Strom, dann werden die Kurzstrecken rein elektrisch gefahren. Und für die (seltene) Langstrecke springt der Benziner ein.

Finde ich als Übergangstechnologie absolut valide, wenn richtig genutzt.

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