Gestern Abend am Schockraum vorbei gelaufen und gedacht, wie sehr ich doch die Zeit vermisse. All der Scheiß zur Seite, es war schön die Nacht in der NA zu verbringen, das Piepsen der Defis um 2, Kaffee und Brötchengeruch um 4:30, da sein zu dürfen.

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Ich mag das super-Akute, das ich jetzt mache, auch. Das schnelle Denken, das schnellere Reagieren, die ständige Änderung in meinem Arbeitsumfeld. Aber die Freundschaft, die "Familie", die meine NA war, das fehlt mir schon sehr.

Und ich habe gelernt, dass mein Burnout nicht von "innen" kam, nicht die Arbeit per se war, sondern mein Umgang mit der Zeit außerhalb der Arbeit. Ich musste erstmal lernen, "Freizeit" zu haben, nicht "An" zu sein. Bin ja jetzt alt genug dafür, schon ein großer Junge...

Ab September habe ich das wieder, wenn auch nicht in DE. Was ich mitnehme ist ein neues "Ich", jemand der gelernt hat, dass Arbeit alleine nicht glücklich machen kann. Dann klappt das auch mit der NA wieder, ich bin mir sicher. Sana mens medicus sana est.

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